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Universität Leipzig, Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie (IMISE)

Forschung, Ausbildung, Klinische Studien, Statistische Dienstleister, Bioinformatik, Medien, IT, Universität
Leipzig

Das Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie (IMISE) ist Teil der Universitätsmedizin Leipzig. Gegründet im Jahre 1994 beherbergt es heute eine Vielzahl an Kompetenzen in Forschung und Praxis für Medizinische Informatik, Klinische Studien, medizinische Biometrie, dynamische Modellierung sowie Bioinformatik. Ein zentraler Forschungsschwerpunkt des IMISE ist die Biometrie klinischer und epidemiologischer Studien.

Schlüsselbegriffe: Klinische Prüfung
Adresse:
Härtelstraße 16-18
04107 Leipzig
Telefon: +49 341 97 16100
Fax: +49 341 97 16109
 
Gruppiert in: Forschung, Ausbildung, Klinische Studien, Statistische Dienstleister, Bioinformatik, Medien, IT, Universität
Beschreibung
Adresse und Kontakt
Wir bieten
Internationales
Sonstiges

Beschreibung

Das IMISE stellt als interdisziplinäre Forschungseinrichtung, angesiedelt in der Medizinischen Fakultät und in enger Zusammenarbeit mit der Fakultät für Mathematik und Informatik, die Verbindung zwischen Medizin und Informatik her.

Ein zentraler Forschungsschwerpunkt des IMISE ist die Biometrie klinischer und epidemiologischer Studien. In enger Zusammenarbeit mit seinem Tochterinstitut Zentrum für Klinische Studien Leipzig (ZKS Leipzig) bietet das Institut eine Vielzahl von Kompetenzen bei der Planung, Durchführung und Auswertung von klinischen Studien. Gemeinsam mit seinen klinischen Partnern ist das IMISE in zahlreichen nationalen Forschungskonsortien u. a. im Bereich der Krebserkrankungen, Herzerkrankungen und Intensivmedizin aktiv, die vom Forschungsministerium, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Deutschen Krebshilfe und z. T. auch der Industrie finanziert werden. Zusammen mit dem ZKS Leipzig wird das IMISE innerhalb der medizinischen Verbundforschung als eine der führenden Studienzentralen in Deutschland wahrgenommen.

Ein zweiter Forschungsschwerpunkt ist die Medizinische Informatik, die sich mit der systematischen Verarbeitung von Informationen in der Medizin und im Gesundheitswesen befasst. Die Wissenschaftler des IMISE arbeiten u. a. zum Management von Informationssystemen im Gesundheitswesen, an der Modellierung medizinischen Wissens und der Entwicklung hierzu geeigneter Ontologien. Das IMISE unterstützt zudem die interdisziplinäre und überregionale Zusammenarbeit von Medizinern in Forschungsnetzwerken durch die Bereitstellung einer telematischen Infrastruktur.

Mehrere Projektgruppen des IMISE beschäftigen sich zudem mit der Entwicklung mathematischer Modelle, die bestimmte Regulations- und Selbstorganisationsprozesse im Organismus erklären können. Wiederholt gelang es, mittels solcher Computersimulationen verbesserte Behandlungsverfahren theoretisch vorherzusagen und diese Vorhersagen in klinischen Studien zu verifizieren. International stark beachtet wurden die Arbeiten des IMISE auf dem Gebiet der Stammzellmodellierung.

Adresse und Kontakt

Adresse:
Härtelstraße 16-18
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97 16100
Fax: +49 341 97 16109

Ansprechpartner

Professor Dr. Markus Löffler


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Wir bieten

Unterstützung bei der Planung, Durchführung und Auswertung von klinischen Studien insbesondere in den Bereichen:

  • Studienkonzipierung und -design
  • Fallzahlplanung
  • Randomisation
  • CRF-Entwicklung
  • Datenbankerstellung und Telematik, Datenmanagement und biometrische Auswertung


  • Werkzeuge für das Informationsmanagement in Organisationen des Gesundheitswesens
  • Unterstützung bei der Planung, Analyse und Bewertung von Informationssystemen im Gesundheitswesen
  • Ausbildung von Studenten der Medizin in medizinischer Statistik und medizinischer Informatik
  • Ausbildung von Studenten der Informatik in medizinischer Informatik (z. B. Informationssysteme und Informationsmanagement im Gesundheitswesen)

Internationales

Das IMISE arbeitet bei vielen Projekten mit internationalen Kooperationspartnern zusammen (Forschungsthema):

 

  • Professor Ch. Ambroise, CNRS, Évry, Frankreich (Netzwerkmodelle für Zeitreihendaten)
  • Professor F. d'Amore, Århus University Hospital, Dänemark (Phase III Studien zum T-Zell-Lymphom)
  • Professor Dr. H. Clevers, R. de Vries, Hubrecht Institute Utrecht, Niederlande (Systembiologie erbl. Darmkrebs)
  • Profeessor Dr. F. Cornélis, ECRAF, Universite d'Evry, Paris, Frankreich (Genetische Assoziationsstudien)
  • Douglas Easton (Koord.), University of Cambridge, UK (CIMBA, Krebsrisiko bei BRCA1/2 Anlageträgern)
  • Professor G. de Haan, University of Groningen, Niederlande (Quant. Modellierung des Stammzellverhaltens)
  • Dr. Rada Hussein, Information Technology Institute, Kairo, Ägypten (3LGM² for modeling IHE-XDS)
  • Professor A. P. Duarte Silva, Catholic University, Porto, Portugal (Effiziente Algorithmen zur SNP Selektion)
  • Professor A. Smith, University of Cambridge, Cambridge Centre for Proteomics, UK (EuroSyStem)
  • Dr. A. Antoniou, University of Cambridge, Strangeways Research Laboratory, UK (Math. models for risk prediction in families suspected of having hereditary breast and ovarian cancer)

Sonstiges

Standorte Sachsen
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